Logbuch

Was für eine Havarie

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Ahoi liebe Mitglieder,
die Weltbevölkerung durchläuft gerade eine schwere Havarie mit noch unbekanntem Ausmaß. Schritt für Schritt wurde das normale Alltagsleben stark eingeschränkt und jeder trägt seinen Teil dazu bei, die Havarie so gut wie möglich zu durchzustehen. Auch wir als Sportverein wurden aufgerufen, mit der Schließung der Sportstätte und Einstellung jeglicher Vereinsaktivitäten die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Als wir von der amtlichen Bekanntmachung erfuhren, war die Diskussion im Vorstand und auch zwischen den Vereinen voll im Gang, wie man jetzt mit der Situation umgehen soll. Die Saison soll doch genau jetzt losgehen! An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an mein Vorstandsteam aussprechen, wie sie souverän und verantwortungsvoll gehandelt und entschieden haben. Was nützt uns die schönste Steganlage im Wasser, wenn wir nicht gesund sind!
Rudi hatte von sich aus eine Vereinsrecherche im Internet durchgeführt. Diese Recherche ergab, dass bei fast allen Wassersportvereinen vom FSB die Aktivitäten eingestellt wurden.

Ein kleiner Lichtblick und Motivator ist der neu angesetzte Termin für den Arbeitsdienst.
Am 25.04.2020 wollen wir einen neuen Versuch starten, die Steganlage ins Wasser zu bekommen.
Das Hochwasser ist zwar erst spät am Nachmittag, aber im April ist es abends schon eine Stunde länger hell.
Die genaue Startzeit wird noch bekannt gegeben.
Kommt gut durch diese Havarie und lasst uns gemeinsam die Daumen drücken, dass die Ausgangssperre nicht zum Einsatz kommen muss.
Bleibt motiviert und gesund!
Euer Vorstand

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2019 Kalter Schlag und Adventskaffee

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Zweimal den Ersten und das am 3. Advent, das muss man erst einmal hinbekommen. „Kalter Schlag“ so heißt die Regatta im Dezember am Grambker Sportparksee. Das quasi jährlich vor der Haustür stattfindende Segelereignis ist für die „Harten“ unter uns. Die beiden einzigen „Harten“ aus dem SVBg sind Jana und Lars. Beide wollten in der Segelklasse Opti und 420er an den Regatten teilnehmen. Der Plan ging aufgrund von extremen Windbedingungen leider nicht auf. So fuhr Lars in Janas Opti und Jana und der 420er blieben unverrichteter Dinge an Land und verfolgten gespannt die Rennen. Einige von uns hatten ebenfalls vom Ufer aus mitgefiebert und gebibbert. Bei einem Würstchen in der einen und einem Glühwein in der anderen Hand wurde bei diversen Kenterungen und extremen Segelmanövern der verschiedenen Bootsklassen zugeschaut. Es war Lars sein Wind und er segelte mit dem Optimisten zweimal auf den 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch und vollsten Respekt vor dieser spitzen Leistung! Weiter so.


Es ist verlass auf den alten Mann im roten Gewand. Entweder er ist Kuchenfan, segelbegeistert oder er mag uns Burger einfach besonders. Er war da, der Weihnachtsmann. Nachdem wir uns über das leckere Kuchenbuffet hergemacht hatten und bei Kaffee und Glühwein am klönen waren, wurde er gesehen. Aus dem Nichts stand er vor dem Fenster und betrat das Bootshaus mit einem großen roten Sack voller Geschenke. Er war ein wenig am Fluchen über die Verkehrsbedingungen und dass er nicht einmal mit dem Boot anreisen konnte, da irgendwelche Menschen jedes Jahr einfach die ganzen Stegteile aus dem Wasser holen. Auch seine Rute darf er nicht mehr am Weihnachtsmann tragen, geschweige benutzen. Aber egal, er begrüßte alle Anwesenden und besonders die Kinder, die schon gespannt warteten. Tolle Gedichte, Lieder und lustige Situationen konnten wir bei dem Verteilen der Geschenke erleben. Sogar einige Erwachsene haben durch besondere Leistungen vom Weihnachtsmann ein Geschenk bekommen. Er hatte sich im Namen des Bootsmanns bei denen bedankt, die ihm immer eine helfende Hand gereicht haben. Zu guter Letzt hat unser Vereinspyromane eine tolles Feuerwerk in den dunklen Himmel abgefeuert. Ein besinnlicher Nachmittag ging zu Ende und ich möchte mich herzlich bei dem Weihnachtsmann und Helfern bedanken und besonders bei Gabi D. und Kalle. Ohne die tolle Deko und Vorbereitungen hätten wir nicht so eine wunderschöne weihnachtliche Atmosphäre im Bootshaus gehabt.

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