Logbuch

Vereinsausfahrt Helgoland 2018

Vom 17.-19.08.2018 war die Vereinsausfahrt mit Ziel Helgoland geplant. Es hatten sich 5 Boote für den Törn angemeldet, Lara, Vertigo, Nixe, Tringa, Kokopelli und der Puck.

Start war am Freitag um 18Uhr am SVBg und ging dann in die Nacht bis Bremerhaven Geeste. Bei schönstem Wetter und einem traumhaften Sonnenuntergang fuhren die 5 Segler teilweise Einhand Richtung Weser abwärts. Als Zaungast begleitete Nele die Kokopelli auf der Nachtfahrt und sie staunte über die vielen Sterne die man am Nachthimmel sehen konnte. Zur Begrüßung in Bremerhaven wurde uns schon früh ein imposantes Feuerwerk geboten, was wir aus sicherer Entfernung bestens bestaunen konnten. „Das hätte aber nicht Not getan“ war auf dem Funkkanal 72 zu hören – aber es hat uns gut gefallen. Um 0:00 Uhr wurden wir in der Geeste von unserer motorisierten Vorhut „Neli“ angenommen und mit kühlen Getränken versorgt. Um 2 Uhr war dann auch Schluss.

Am Samstag um 7 Uhr war große Lagebesprechung, denn die Vorhersagen für das Wochenende waren nicht so gut – SW bis 7bft und SW bis 5bft für die Rückfahrt am Sonntag. Wir entschieden uns zu starten. Die Vertigo mit Lisa und Mathias bleibt in Bremerhaven und Udo wechselte seine Koje und heuerte auf der Kokopelli an. Lara’s Besatzung war nicht eingetroffen und somit entschied sich Friedhelm Einhand mitzufahren. Die Puck wurde über unsere Absicht doch nach Helgoland zu fahren unterrichtet , denn Robert lag in Cuxhaven und startete von dort.

Bei schönstem Wetter und Winden aus SW mit 4bft konnten wir ab Containerpier segeln. Einfach nur toll und wir konnten uns langsam an die leicht stärker werdenden Winde gewöhnen. Vorbei an den Türmen kam dann um 13.30Uhr die eine versprochene Boe mit 7bft. Da waren wir aber schon fast an der grünen Fahrwassertonne 1 vor Helgoland. Um 14 Uhr waren wir dann fest im Südhafen, nur Friedhelm hatte sich einen Liegeplatz im Nord-Ost-Hafen reserviert. Robert mit Besatzung erwartete uns schon und somit sind wir in schnellen 7 Std. auf dem Fuselfelsen angekommen und alle wohl auf. Ein kühles Bier und erste Erlebnisberichte wurden ausgetauscht dann ging es zur Hafenmeisterin und dann in die Koje.  ……. natürlich jeder alleine ……..

Pünktlich um 20 Uhr gab es in der „Bunten Kuh“ ein gemeinsames leckeres Abendessen und für den nächsten Tag wurden die Ablegezeiten besprochen. Am nächsten Morgen um 7 Uhr wurde schnell bei Manni Engel der Laden leer gekauft und frische Brötchen in der Inselbäckerei geholt. Um 9:30 Uhr begann die Ablegearie. Tringa und Kokopelli setzten im Vorhafen die Segel mit einem Reff und los ging der Ritt. Robert wollte etwas später los, weil er sowieso schneller ist und uns in kürzester Zeit einholen würde. Es dauerte nicht lange und die Kokopelli konnte der Tringa nicht mehr folgen, warum auch immer. Der Blick zurück zeigte aber keinen Puck. Alles verlief reibungslos. Gegen Mittag erreichten wir die Türme und es wurde ausgerefft. Die Windrichtung mit SW war stabil nur die Stärke nahm ab. Immer wieder ging der Blick zurück, aber der Puck war nicht zu sehen. Waren wir so schnell gewesen? Höhe „Hohe Weg“ wurden wir unter Segel von der „Aura“ überholt und wir trauten unseren Augen nicht – mit dem Puck im Schlepp. Nun wussten wir, dass wir nicht so schnell waren. In Bremerhaven trennten sich die Wege, Tringa Richtung SVBg, Kokopelli Richtung „Im Jaich“, Puck nach kurzem Stop in der Geeste auch Richtung SVBg mit eigener Kraft.Es war eine sehr schöne Ausfahrt und es ist zwingend notwendig dieses spätestens in der nächsten Saison zu wiederholen. Alle sind wohl behalten wieder zu Hause angekommen, außer Friedhelm der ist noch auf Helgoland und kommt erst am Dienstag bei schönstem Sonnenschein und umlaufenden Winden.

Rentner müsste man sein.

(Bericht Jürgen (Rudi) R.)

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