2019 Kalter Schlag und Adventskaffee

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Zweimal den Ersten und das am 3. Advent, das muss man erst einmal hinbekommen. „Kalter Schlag“ so heißt die Regatta im Dezember am Grambker Sportparksee. Das quasi jährlich vor der Haustür stattfindende Segelereignis ist für die „Harten“ unter uns. Die beiden einzigen „Harten“ aus dem SVBg sind Jana und Lars. Beide wollten in der Segelklasse Opti und 420er an den Regatten teilnehmen. Der Plan ging aufgrund von extremen Windbedingungen leider nicht auf. So fuhr Lars in Janas Opti und Jana und der 420er blieben unverrichteter Dinge an Land und verfolgten gespannt die Rennen. Einige von uns hatten ebenfalls vom Ufer aus mitgefiebert und gebibbert. Bei einem Würstchen in der einen und einem Glühwein in der anderen Hand wurde bei diversen Kenterungen und extremen Segelmanövern der verschiedenen Bootsklassen zugeschaut. Es war Lars sein Wind und er segelte mit dem Optimisten zweimal auf den 1. Platz. Herzlichen Glückwunsch und vollsten Respekt vor dieser spitzen Leistung! Weiter so.


Es ist verlass auf den alten Mann im roten Gewand. Entweder er ist Kuchenfan, segelbegeistert oder er mag uns Burger einfach besonders. Er war da, der Weihnachtsmann. Nachdem wir uns über das leckere Kuchenbuffet hergemacht hatten und bei Kaffee und Glühwein am klönen waren, wurde er gesehen. Aus dem Nichts stand er vor dem Fenster und betrat das Bootshaus mit einem großen roten Sack voller Geschenke. Er war ein wenig am Fluchen über die Verkehrsbedingungen und dass er nicht einmal mit dem Boot anreisen konnte, da irgendwelche Menschen jedes Jahr einfach die ganzen Stegteile aus dem Wasser holen. Auch seine Rute darf er nicht mehr am Weihnachtsmann tragen, geschweige benutzen. Aber egal, er begrüßte alle Anwesenden und besonders die Kinder, die schon gespannt warteten. Tolle Gedichte, Lieder und lustige Situationen konnten wir bei dem Verteilen der Geschenke erleben. Sogar einige Erwachsene haben durch besondere Leistungen vom Weihnachtsmann ein Geschenk bekommen. Er hatte sich im Namen des Bootsmanns bei denen bedankt, die ihm immer eine helfende Hand gereicht haben. Zu guter Letzt hat unser Vereinspyromane eine tolles Feuerwerk in den dunklen Himmel abgefeuert. Ein besinnlicher Nachmittag ging zu Ende und ich möchte mich herzlich bei dem Weihnachtsmann und Helfern bedanken und besonders bei Gabi D. und Kalle. Ohne die tolle Deko und Vorbereitungen hätten wir nicht so eine wunderschöne weihnachtliche Atmosphäre im Bootshaus gehabt.

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Feuchtes Vergnügen in Elsfleth…

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In Seenot möchte man nie geraten…und wenn man das Schiff verlassen muss, ist man froh einen Überlebensanzug zu haben. Die Chance zu erleben, wie es sich anfühlt mit einem Trockenanzug im Wasser zu treiben, bot sich an unserem Familienfest in Elsfleth. Bei tollem Wetter mit viel Sonnenschein und Temperaturen über 30 Grad waren wir froh, dass unser Spielelager mit Pavillons überdacht war.

So konnten wir im Schatten Kräfte für die vier Wettkämpfe sammeln. Team Rot gegen Team Grün startete als erstes mit dem Wikingerspiel. Bei dem Spiel galt es, in einem abgesteckten Spielfeld möglichst viele Holzstücke im generischen Feld umzuwerfen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten holzte Team Rot alles weg und gewann die erste Runde. Mit einem Schwamm möglichst viel Wasser von A nach B zu befördern, mit kleinen Bechern das Wasser dem Hintermann über den Kopf in Becher zu schütten und Zöpfe im großen Stil zu flechten, das waren die Herausforderungen, die Jung und Alt zusammen meisterten. Am Ende hatten wir ein Unentschieden und es musste schnell ein 5. Spiel erfunden werden. Wir einigten uns auf Becherschießen mit einer Wasserspritze. Klar, entschlossen und mit einer hohen Zielgenauigkeit holte unser kleiner Henry für Team Rot den Sieg und schoss alle Becher mit beachtlicher Willensstärke von der Bank.

Stolz wie Bolle stand Team Rot bei der Siegerehrung auf dem Treppchen und nahm den ersten Preis und den Wanderpokal des SVBg entgegen.  Auch Team Grün hat einen Preis bekommen. Schlickerkram, Wasserpistolen und kleine Likörchen waren in den Überraschungskisten.

Die offiziellen Wettkämpfe waren vorbei, aber der Wasserspaß fing erst richtig an. Jung gegen Alt…Alt gegen Jung…Alt gegen Alt und Alle gegen Alle. Ich glaube, von allen Teilnehmern war keiner mehr komplett trocken. Nach anfänglich kleinen Spritzern aus den gewonnenen Wasserpistolen kamen zwischendurch Fluten aus Wassereimern. Die Stimmung war super und alle konnten ausgelassen den Wasserspaß genießen. Wer wollte konnte dank Aki in einem Überlebensanzug ins Wasser springen und das Feeling erleben. Sehr beklemmend, aber warm fühlt es sich an.

Man möchte nie auf See in die lebensbedrohliche Lage geraten und wenn es passiert, ist man heilfroh, so einen Anzug anziehen zu können. Rechtzeitig bevor uns komplett die Kräfte verlassen hatten, konnten wir unser bestelltes Essen abholen und zusammen unsere leeren Mägen füllen. Im Anschluss haben wir den Abend mit ein bisschen Musik und Drinks ausklingen lassen und es wurde sogar ein wenig getanzt. Ann und Claudia schwangen das Tanzbein.

Eine schöne Veranstaltung bei kaiserlichem Wetter ging zu Ende und ich möchte mich herzlich bei allen Teilnehmern – und vor allem bei unserem Orga-Team – bedanken. Besonders bei Familie Drost, auf die man sich immer verlassen kann und die immer eine helfende Hand für die Gemeinschaft hat.

Euer Sven